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„Wir haben uns im vergangenen Jahr intensiv mit unserer strategischen Ausrichtung beschäftigt“, erklärte Torsten Seuberth vor den Fachbesuchern in Salzburg und Wien. Das Ergebnis dieser Arbeit ist mehr als eine Namensänderung: Der ehemalige DNB Fund Multi Asset wurde konsequent zum DNB Fund Stable Alpha weiterentwickelt. „Wir haben uns ganz bewusst dazu entschieden, dem Fonds diesen neuen Namen zu geben, damit die spezifische Charakteristik – die Generierung von stabilem, marktunabhängigem Alpha – für den Investor noch klarer greifbar wird“, so Seuberth.
Der „Oslo-Blick“: Standortvorteil durch Distanz
DNB Asset Management, die Fondstochter von Norwegens größter Bank, pflegt einen Investmentansatz, den Seuberth als „The Nordic Way“ beschreibt: Cool headed, warm hearted. Ein wesentlicher Teil dieses Erfolgsgeheimnisses liegt in der geografischen Lage des Investmentteams. „Fast alle unsere Portfoliomanager sitzen in Oslo. Das verschafft uns einen sehr speziellen Blick auf die Welt – eine gewisse Distanz zu den lärmenden Finanzzentren wie London oder New York“, erläuterte Seuberth.
Besonders im Technologiesektor zahle sich diese Unabhängigkeit aus. Anstatt dem „Rauschen“ der Märkte ungefiltert zu folgen, nutzt das Team die Distanz für tiefgreifende Analysen. Das Ziel ist eine stabile Basis, die weniger auf große Schwankungen einzelner Sektoren oder Regionen reagiert.

Resilienz in „Beta-Down“-Phasen
Die Relevanz dieses Ansatzes belegte Seuberth mit Blick auf die Performance-Daten der letzten Jahre. In Marktphasen, in denen der MSCI World oder klassische Rentenindizes (BBg Agg) korrigierten, konnte die Stable-Alpha-Strategie ihre Stärken ausspielen. „Der Fonds ist so strukturiert, dass er in den meisten klassischen Abwärtsmärkten eine positive Performance erzielen kann“, betonte Seuberth.
Erreicht wird dies durch eine hochflexible Mischung aus Long- und Short-Positionen sowie Investitionen in verschiedenste Themenbereiche – von Technologie und Finanzen bis hin zu erneuerbaren Energien. Dabei agiert der Fonds marktneutraler als traditionelle Multi-Asset-Lösungen. „Es geht darum, nicht blind dem Markt-Beta zu folgen. Wir setzen darauf, Renditen durch gezielte Einzeltitelauswahl und aktive Positionierung bei Währungen und Zinsen zu generieren.“
Für institutionelle Investoren und Wholesale-Partner bot der Vortrag eine klare Botschaft: Wer im Jahr 2026 eine stabile Basis für sein Portfolio sucht, sollte den Blick nach Norden richten. Oder wie Seuberth es zusammenfasste: „Wir freuen uns darauf, den Dialog über diese stabilisierende Komponente im Portfolio in Zukunft noch enger mit Ihnen zu führen.“
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